Mauerbienen Kokon


Mauerbienen Kokon

Artikel-Nr.: NSC14WDB004-2

Voraussichtlich wieder ab Oktober 2019 verfügbar. Vorbestellungen sind leider nicht möglich.

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Kokons der Gehörnten und Roten Mauerbiene als Startpopulation

 

Mindestabnahmemenge 10 Kokons.

Die beiden einheimischen Mauerbienenarten Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und Rote Mauerbiene (Osmia bicornis = rufa) eignen sich optimal als Bestäuber für den gewerblichen Obstanbau und in privaten Gärten.

Die Gehörnte und die Rote Mauerbiene gehören zu den einheimischen Wildbienen und können bedenkenlos im Freiland eingesetzt werden. Durch den Aufbau einer eigenen Mauerbienenpopulation kann in wenigen Jahren eine sehr hohe Bestäubungsleistung erzielt werden.

Um eine stabile Mauerbienen-Population zu etablieren, empfehlen wir mindestens 30 Kokons als Start zu kaufen. Ungefähr die Hälfte der Kokons enthält männliche Exemplare und ein paar Bienen werden bei der Nahrungssammlung von Vögeln und anderen Tieren verspeist. Bei 30 Kokons sollten aber genügend eierlegende Weibchen dabei sein, um eine wachsende Population für das kommende Jahr in den Nistgängen anzulegen.

Für die Bestäubung eines Hektars Obstbäume genügen etwa 600 weibliche Mauerbienen (Quelle: Schweizerische Bienen-Zeitung, 123 (2000), Heft 10, S. 593-595). Eine sinnvolle Bestellmenge pro Hektar sind daher ca. 100 Kokons. Etwa die Hälfte davon sind weiblich, jedes Weibchen legt 20 bis 40 Eier, also ist abzüglich der natürlichen Verluste mit ca. 1.200 Wildbienen in der 2. Saison nach dem Kauf zu rechnen. Somit ist im zweiten Jahr die volle Bestäubungsleistung bereits erreicht. Für eine vollständige Bestäubung bereits im ersten Jahr durch die Startpopulation ist eine Bestellung von ca. 1.200 Kokons pro Hektar nötig, falls noch keine Mauerbienen vor Ort angesiedelt sind.

Gehörnte und Rostrote Mauerbienen kommen in Deutschland relativ häufig vor und gelten momentan als nicht akut vom Aussterben bedroht. Bei geeignetem Blütenangebot und ausreichenden Nistmöglichkeiten kann sich eine stabile Population auch ohne Startgeneration in Ihrem Garten oder auf dem Balkon ansiedeln. Allerdings kann diese Art der Ansiedlung unter Umständen mehrere Jahre dauern. Mit einer Startpopulation kann man somit auf Nummer sicher gehen und bereits in der ersten Saison den Schlupf und das faszinierende Nistverhalten dieser schützenswerten und friedlichen Wildbienenarten hautnah beobachten.

Bestäubungszeitraum

Gehörnte Mauerbiene: Hauptflugzeit ab Mitte März bis Ende April. Sie fliegt auch bei kühler Witterung ab 4 bis 5°C und eignet sich besonders gut als Bestäuber von Steinobst.

Rote Mauerbiene: Hauptflugzeit ab Mitte April bis Ende Mai. Sie ist ein idealer Bestäuber für spätes Steinobst, Kernobst, Erdbeeren, Himbeeren sowie Johannis- und Stachelbeeren.

Hinweise zum Versand

Die Kokons werden in einem Karton versendet, der aufgrund seiner Eigenschaft gleichzeitig als Schlupfkarton dienen kann. Der Verkauf und die Zusendung von Kokons mit schlupfbereiten Tieren der Mauerbienen ist nur im Winterhalbjahr möglich.

Das Angebot an Kokons gilt nur bis zum Frühjahr und nur solange der Vorrat reicht!

Hinweise zur Handhabung

Die Mauerbienen werden in ihren natürlichen Kokons versendet, in denen sie überwintern. Wenn es nach dem Winter wärmer wird, schlüpfen die Mauerbienen von alleine aus ihren Kokons. Den Kokons liegt eine ausführliche Anleitung zu deren Handhabung sowie Informationen zu Nisthilfen und optimalen Nistplätzen bei.

Die Kokons können problemlos im Freien im Schlupfkarton, in dem wir sie auch versenden, gelagert werden, wo sie dann zu ihrer natürlichen Flugzeit schlüpfen. Der Lagerplatz sollte nicht in der vollen Sonne liegen, damit er sich an noch warmen Tagen im Oktober/November nicht zu sehr aufheizt und muss zudem vor Regen, Wind und Vögeln geschützt sein. Da die Mauerbienenkokons eine Art „innere Uhr“ haben und auf das Frühjahr warten, macht es nichts aus, wenn die Temperaturen im Freien tagsüber noch etwas wärmer sind. Die Kokons dürfen jedoch nicht längere Zeit im Warmen (z.B. Wohnräumen) stehen, da die Mauerbienen sonst vorzeitig schlüpfen können. Die Mauerbienen sind in ihren Kokons auch gegen starken Frost geschützt, daher sind auch in der Natur vorkommende Minusgrade und natürliche Temperaturschwankungen kein Problem.

Es ist nicht sinnvoll, die Kokons in Niströhren zu legen, da nicht alle Bienen gleichzeitig schlüpfen. Die noch ruhenden Kokons würden die bereits geschlüpften Tiere beim Rauskrabbeln behindern, daher ist die Verwendung eines Schlupfkartons die richtige Wahl. 

Falls für eine gezielte Bestäubung (z.B. bestimmter Obstsorten) der Schlupfzeitpunkt verzögert werden soll, können die Kokons auch im Kühlschrank oder im Kühlraum (Temperatur zwischen +1 und +4°C, auf ausreichend Sauerstoff und genügend Feuchte achten) gelagert werden. Was speziell bei der Lagerung in der Kühlung beachtet werden sollte, können Sie den der Sendung beiliegenden Infoseiten entnehmen.

Hinweise zu Nisthilfen

In unserem Shop erhalten Sie eine vielfältige Auswahl an praxiserprobten Nisthilfen für Ihre Mauerbienenzucht. Für jedes Mauerbienenweibchen sollten mindestens 4 Niströhren eingeplant werden. Da ungefähr die Hälfte der Kokons männlich ist, sollten pro bestelltem Kokon also mindestens 2 Niströhren mit 8 bis 9 mm Durchmesser bereitgestellt werden, mehr schadet natürlich nicht.

Preisvergünstigungen

Der angezeigte Preis bezieht sich auf je 1 Kokon. Die Preisvergünstigungen für die Staffelpreise werden Ihnen angezeigt, wenn Sie zunächst die gewünschte Mauerbienenart im Auswahlfeld auswählen. Dann klicken Sie bitte auf das Feld Preisvergünstigungen oberhalb der Produktbeschreibung.

 

Anmerkung:
Wildbienen gehören in Deutschland zu den besonders geschützten Tierarten, denen nicht nachgestellt werden darf oder deren Entwicklungsstadien entnommen werden dürfen. Nach § 44 BArtSchG ist es ferner verboten, besonders geschützte Tiere in Gewahrsam zu nehmen, sie vorrätig zu halten oder zu verkaufen.

Die hier angebotenen Mauerbienen stammen aus einer Zucht, für die eine Ausnahmegenehmigung nach § 45 BArtSchG Abs. 7 vorliegt. Die gezüchteten Mauerbienen sind somit vom Besitz- und Weitergabeverbot nach § 44  BArtSchG ausgenommen.

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