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Gartenvögel

Gartenvögel

 

Vogelarten im Portrait mit Tipps und Hintergrundinformationen

 

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl an Vögeln vor, die Sie mit unseren hochwertigen Produkten sinnvoll unterstützen können.


       
Amsel Bachstelze Blaumeise Buntspecht
       
Gartenrotschwanz Gimpel (Dompfaff) Goldammer Grauschnäpper
       
Grünspecht Halsbandschnäpper Haubenmeise Hausrotschwanz
       
Kernbeißer Kleiber Kohlmeise Mehlschwalbe
       
Mönchsgrasmücke Rauchschwalbe Rotkehlchen Singdrossel
       
Sperling (Spatz) Sumpfmeise Tannenmeise Trauerschnäpper
       
Wacholderdrossel Wendehals Zaunkönig

 

 


Amsel

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa, Teilen von Asien, Nordafrika, Australien und Neuseeland ist dieser Vogel verbreitet und sein Bestand ist aktuell nicht gefährdet. In Nordeuropa sind Amseln Zugvögel, in Deutschland Standvögel (ganzjährig im Brutgebiet). Bis heute leben sie in dichteren Laubwäldern mit Unterholz. Streuobstwiesen, Parkanlagen sowie besiedelte Gebiete mit Baumgruppen und Sträuchern gehören ebenfalls zum Lebensraum. Ein Obstgarten mit kürzeren Wiesenflächen und Versteckmöglichkeiten lädt Amseln zum Verweilen ein. Sie nisten an vielen verschiedenen Orten wie Hecken, Sträuchern, in Bäumen, zwischen Kletterpflanzen, Balkonkästen oder an Gebäuden. Als Nisthilfe können Sie diesen begabten Sängern eine geeignete Halbhöhle anbieten, welche unserer Nistkasten-Übersicht zu entnehmen ist.

Brutdauer & Aufzucht: Von März bis spätestens August brütet die Amsel, es erfolgen zwei bis drei Bruten im Jahr mit meist 3-6 zart blaugrünen, braun gesprenkelten Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 15 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: In Ihrer Ernährung sind diese Tiere sehr flexibel. Sie fressen verschiedene Insekten und deren Larven wie Regenwürmer, Käfer, Fliegen oder Blattläuse. Manche Amseln fischen sogar. Beeren und Früchte ergänzen den Speiseplan. Oft kann man die Vögel beobachten, wie sie über den Boden hüpfen, manchmal auch auf einer Stelle, um anschließend genau zu beobachten, ob sich in der Erde befindliche Insekten ein wenig bewegen. Diese werden nun blitzschnell und treffsicher herausgepickt. Im Winter empfehlen wir, ungeschwefelte Rosinen, Äpfel sowie hochwertiges Vogelfutter zur Verfügung zu stellen. Auf dieser Vogelfutter Übersicht finden Sie das für Amseln geeignete Futter.

Extra Tipps: Bieten Sie Amseln ein Vogelbad an, da dies sehr gern benutzt wird. Ein für die Vögel überschaubarer Standort ist lebenswichtig um bei Gefahr rechtzeitig zu fliehen.
Schützen Sie ein leicht zugängliches Amselnest auf einem Baum durch einen Katzenabwehrgürtel.
Katzenbesitzern empfehlen wir die Verwendung eines Katzenhalsbandes mit Glöckchen um frisch ausgeflogene, unerfahrene Jungvögel zu warnen.

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Bachstelze

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa, Asien, Alaska, Island und Grönland ist dieser Vogel verbreitet und sein Bestand relativ stabil. Als Zugvögel überwintern Bachstelzen in wärmeren Ländern. Sie leben meist an den Ufern verschiedener Gewässer, auf kurzen Wiesen, Parkanlagen oder in der Umgebung von Bauerndörfern. Möchte man Bachstelzen in den Garten locken, eignen sich kurze Wiesen umgeben von höherem Gebüsch und Bäumen sowie auf jeden Fall ein Vogelbad. Die Bachstelze nistet vorzugsweise in Halbhöhlen oder auch Nischen an alten Gebäuden, in Mauernischen, Holzstapeln und Baumhöhlen. Da diese Vögel Nisthilfen nutzen, können Sie das Angebot mit einem passenden Nistkasten aus dieser Nistkasten-Übersicht erweitern.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis August brütet die Bachstelze, es erfolgen zwei bis drei Bruten im Jahr mit meist 5-6 weißen, dunkel gefleckten Eiern. Nach ca. 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 16 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Bachstelzen jagen Insekten wie Fliegen und Käfer auf niedrigem Rasen, nahe an Gewässern, auf Wiesen und oft in unmittelbarer Nähe zu Weidetieren.

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Blaumeise

Lebensraum & Vorkommen: In Europa ist diese Vogelart häufig im Garten zu beobachten. Generell lebt die Blaumeise eher in Misch-und Laubwäldern als im städtischen Raum. Als Teilzieher bleibt ein Teil der Blaumeisen ganzjährig im Brutgebiet, während die Übrigen in wärmeren Ländern überwintern. Blaumeisen sind Höhlenbrüter und nisten vorzugsweise in Baumhöhlen. Durch zunehmend dichter besiedelte Gebiete finden die Tiere immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten an alten Bäumen. Im Winter nutzen Blaumeisen Nistkästen auch zum Ruhen oder Schlafen. Unserer Nistkasten-Übersicht können Sie geeignete Modelle für Blaumeisen entnehmen.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juli brütet die Blaumeise, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit jeweils 6-15 weißen, rot gepunkteten Eiern. Nach 15 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 20 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie kleinere Insekten und pflanzliche Anteile wie Samen und Beeren. Unser Sortiment beinhaltet eine große Auswahl an hochwertigem Vogelfutter. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie für Blaumeisen geeignetes Futter.

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Buntspecht

Lebensraum & Vorkommen: Der Buntspecht kommt in Europa, Asien und Afrika vor und gilt nicht als gefährdet. In Deutschland bleiben die Vögel ganzjährig im Brutgebiet. Sie sind relativ flexibel bei der Wahl ihres Lebensraums. Misch-, Laub- oder Nadelwälder gehören ebenso dazu wie Parkanlagen oder größere Gärten mit altem Baumbestand. Sie nisten wie alle Spechte als Höhlenbrüter in verschiedenen alten Bäumen, wo eine Nisthöhle von 20-50 cm Tiefe gemeißelt wird.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juni brüten Buntspechte, es erfolgt meist eine Brut im Jahr mit 4-6 weißen Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 23 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Buntspechte fressen vorzugsweise Insekten und Larven, welche sie aus der Baumrinde mit ihrem spitzen Schnabel herauspicken. Diese Spechtart ernährt sich im Gegensatz zu anderen Spechten von einem hohen Anteil pflanzlicher Nahrung wie Beeren, Obst und Nüssen. Um Schalen zu entfernen, klemmt der Buntspecht z.B. die Nuss in eine Spalte am Baumstamm, was als Halterung zur Bearbeitung dient. Dies wird als Spechtschmiede bezeichnet. So kommt der Vogel z.B. auch leichter an die Samen aus Tannenzapfen heran. Im Frühling hackt der Specht so in die Rinde, dass er den nahrhaften Baumsaft trinken kann und davon angelockte Insekten absammelt. Buntspechte kann man vor allem im Winter durch ein geeignetes Vogelfutter unterstützen, welches unsere Übersicht zeigt.

 

Gartenrotschwanz

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa ist diese Vogelart zu beobachten. Als Zugvogel überwintert der Gartenrotschwanz in wärmeren Ländern. Seinen Namen erhielt der Vogel, weil sein Lebensraum lange Zeit üppige Naturgärten mit altem Baumbestand waren. Durch den Einsatz von Insektiziden, sehr kurz gehaltenen Rasenflächen sowie fehlenden alten Bäumen kommen Gartenrotschwänzchen leider immer seltener in Gärten vor. Bevorzugt werden lichte Wälder, Waldränder, Parkanlagen mit Baumbestand und Streuobstwiesen. Der Gartenrotschwanz gilt überwiegend als relativ anspruchsvoller Höhlenbrüter und nistet gerne in alten Baumhöhlen oder Mauerlöchern. Mit unserem für diese Vogelart geeigneten Nistkasten, den Sie auf dieser Nistkasten-Übersicht finden und einem naturbelassenen Garten oder Obstwiesen können Sie dazu beitragen, den Bestand der wunderschönen Sänger zu schützen.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juli brüten Gartenrotschwänzchen, es erfolgen zwei Bruten im Jahr mit jeweils durchschnittlich 6-7 hell-türkisfarbigen Eiern. Nach durchschnittlich 12-15 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von durchschnittlich 14 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Gartenrotschwänzchen ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Beeren. Sie jagen ihre Beute überwiegend auf strauchigem oder krautigem Boden. Wie oben erwähnt, sind auch diese insektenfressenden Vögel daher auf natürliche Streuobstwiesen und Gärten angewiesen.

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Gimpel (Dompfaff)

Lebensraum & Vorkommen: Der Gimpel gehört zu den Finken und ist in Europa, Asien und Sibirien beheimatet. Aktuell gilt er nicht als gefährdet. Als Standvogel in Deutschland bleibt er ganzjährig im Brutgebiet. Nadelwälder und Mischwälder mit Fichten gehören zu seinem Lebensraum. Man findet ihn außerdem auf Streuobstwiesen sowie in Parks und Gärten mit dichterer Vegetation. Während die Vögel im Sommer eher verborgen leben, kann man sie im Winter als Besucher an Futterstellen beobachten. Gimpel sind Freibrüter und nisten in dichten Büschen oder Nadelbäumen, vorzugsweise in Fichten.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juli brüten Gimpel, es erfolgen meist zwei Bruten im Jahr mit jeweils 4-6 weißen, dunkel gesprenkelten Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 17 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Gimpel ernähren sich hauptsächlich von Sämereien, wie z.B. von der Brennnessel; ergänzend Früchte oder Beeren, wie z.B. Brombeeren. Im Frühjahr werden mit Vorliebe Knospen gefressen. Insekten stehen selten auf dem Speiseplan. Auch bei der Aufzucht ihrer Jungen werden Sämereien verfüttert. Während der kalten Jahreszeit können Sie Gimpel durch das Einrichten von Futterstellen unterstützen. Welches Futter geeignet ist, zeigt unsere Übersicht.

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Goldammer

Lebensraum & Vorkommen: Fast in ganz Europa bis nach Asien ist die Goldammer verbreitet. Da ihr Bestand leider zurückgeht, steht sie in Deutschland allerdings auf der Vorwarnliste für zukünftig bedrohte Tierarten. Als Standvogel bleibt die Goldammer ganzjährig in ihrem Brutgebiet. Sie lebt in Kulturlandschaften mit Hecken und Büschen, auf Streuobstwiesen, an Waldrändern, Feldwegen oder Straßengräben. In den frühen Morgenstunden kann man die leuchtend gelben Vögel am besten beobachten. Wenn Sie in Ihren Garten Vögel wie Goldammern locken möchten, sind neben Büschen naturbelassene Bereiche mit Wildkräutern wie Brennnessel, Johanniskraut, Beifuß oder Wegerich unerlässlich. Als Boden- oder Freibrüter nisten sie in dichter Vegetation entweder direkt auf dem Boden oder bodennah am Rand von Büschen und Hecken.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juli brüten Goldammern, es erfolgen meist zwei Bruten im Jahr mit jeweils 3-5 weißlichen, dunkel gesprenkelten Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 13 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Goldammern ernähren sich überwiegend von Sämereien, wie z.B. von der Brennnessel. Während der Brutzeit liefern Insekten wichtige Nährstoffe und werden insbesondere bei der Aufzucht ihrer Jungen verfüttert. Früh morgens begeben sich die Vögel oft auch gemeinsam auf Nahrungssuche am Boden. Während der kalten Jahreszeit können Sie die Goldammer durch das Einrichten von Futterstellen unterstützen. Welches Futter geeignet ist, zeigt unsere Übersicht.

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Grauschnäpper 

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa ist dieser Vogel verbreitet und sein Bestand bleibt relativ stabil. Grauschnäpper leben in lichten Wäldern, an Waldrändern und in besiedelten Regionen. Als Zugvögel überwintern sie in wärmeren Ländern. Der Grauschnäpper ist ein Halbhöhlenbrüter und nistet sehr variabel in Blumenkästen, dichtem Geäst, an verschiedenen Hohlräumen alter Bäume oder in Mauerlöchern. Da diese Vögel auch Nisthilfen nutzen, können Sie das Angebot mit einem passenden Nistkasten aus dieser Nistkasten-Übersicht erweitern.

Brutdauer & Aufzucht: Anfang Mai bis Juni brütet der Grauschnäpper, es erfolgen ein bis meist zwei Bruten im Jahr mit oft 4-5 hellgrünen oder beigen, rotbraun und grau gefleckten Eiern. Nach 11-15 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 12-16 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Grauschnäpper lauern von einer Anhöhe aus auf Fluginsekten, die sie dann im Flug jagen. Eine Vielzahl weiterer Insekten wie Blattläuse stehen auf dem Speiseplan, welcher durch Beeren und Früchte ergänzt wird. Naturbelasse Gärten und Obstwiesen mit insektenanziehenden Pflanzen sind daher von wesentlicher Bedeutung.

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Grünspecht

Lebensraum & Vorkommen: Der Grünspecht kommt fast weltweit mit sinkenden Beständen vor und steht seit langem auf der Vorwarnliste für bedrohte Tierarten. Als Standvogel bleibt er ganzjährig in seinem Brutgebiet. Sein Lebensraum besteht aus alten Bäumen und angrenzenden flachen Landschaften. Waldränder, Parkanlagen, Streuobstwiesen und große Gärten mit altem Baumbestand ziehen Grünspechte an. Sie nisten als Höhlenbrüter in verschiedenen alten Bäumen. Entweder werden vorhandene Spechthöhlen bezogen oder komplett neu in den Baum gemeißelt. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung vieler Vogelarten, die auf alte Spechthöhlen angewiesen sind.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juli brüten Grünspechte, es erfolgt meist eine Brut im Jahr mit 5-7 reinweißen Eiern. Nach durchschnittlich 15 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 25 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Grünspechte bezeichnet man auch als Erdspechte, weil sie ihre Nahrung hauptsächlich am Boden sammeln. Dazu bohren sie mit ihrem Schnabel Löcher in den Boden, um vorzugsweise an Ameisen zu gelangen. Diese bleiben an der langen Spechtzunge haften. So können Ameisen und deren Puppen aus ihren Gängen gesammelt werden. Doch die Ameisen profitieren auch davon. Denn durch die entstandenen Löcher wird ihr Bau gut belüftet, was überlebenswichtig für das gesamte Volk ist. Der Grünspecht sammelt Ameisen so, dass genügend Tiere des Volkes vorhanden sind und es erhalten bleibt. Übrigens haben Grünspechte mit bis zu 10 cm die längste Zunge unter den europäischen Spechten. Auch Früchte und Beeren ergänzen gelegentlich den Speiseplan. In der kalten Jahreszeit stöbern sie überwinternde Insekten und Spinnen auf. Grünspechte besuchen auch Futterstellen. Welches Futter für sie geeignet ist, finden Sie in dieser Übersicht.

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Halsbandschnäpper

Lebensraum & Vorkommen: In Europa und Nordasien ist dieser Vogel verbreitet und wurde als gefährdet eingestuft. Der Halsbandschnäpper überwintert als Zugvogel in wärmeren Ländern. Er liebt Streuobstwiesen und ist dort vor allem in Baden-Württemberg zu beobachten. Lichte Laub-und Mischwälder oder Parkanlagen gehören ebenfalls zu seinem Lebensraum. Ein Obstgarten mit altem Baumbestand könnte Halsbandschnäpper anlocken. An Sonnentagen im Mai und im Juni stehen die Chancen zur Beobachtung am besten. Sie sind Höhlenbrüter und nisten vorzugsweise in vorhandenen Obstbaumhöhlen. Durch dichter besiedelte Gebiete finden die Tiere immer weniger Nistmöglichkeiten an Altholzbeständen. Auch Nistkästen werden angenommen. Welche Modelle sich eignen, finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Mai bis Mitte Juni brütet der Halsbandschnäpper, es erfolgt eine Brut im Jahr mit 5-7 weißen Eiern. Nach 13 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 15-19 Tagen fliegen sie aus. Eine erfolgreiche Brut gelingt nur bei trockenem Sommerwetter mit reichhaltigem Nahrungsangebot.

Nahrung: Diese Vögel picken hauptsächlich Fluginsekten von Blättern und Bäumen, auch Früchte gehören ab und zu auf ihren Speiseplan. Naturbelasse Gärten und Obstwiesen mit insektenanziehenden Pflanzen sind daher von wesentlicher Bedeutung.

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Haubenmeise

Lebensraum & Vorkommen: In Europa ist diese Vogelart häufig zu beobachten. Hat man alte, morsche Bäume im Garten oder Fichten mit tief herabhängenden Ästen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Haubenmeisen zu entdecken. Generell bevorzugen diese Tiere Nadelwälder, Mischwälder mit Buchen und Parks mit Nadelbäumen. Als Standvogel bleiben die Haubenmeisen ganzjährig im Brutgebiet. Sie sind Höhlenbrüter und nisten in Höhlen alter oder toter Bäume, die sie selbst mit ihrem Schnabel meißeln. Alternativ beziehen sie auch alte Spechthöhlen oder Nistkästen. Leider finden diese Tiere immer weniger geeignete Nistplätze, weshalb Unterstützung durch geeignete Nistmöglichkeiten überaus sinnvoll ist. Eine geeignete Nisthilfe für Haubenmeisen finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Von März bis Juni brütet die Haubenmeise, es erfolgt eine Brut im Jahr mit 4-8 weißen, rötlich gefleckten Eiern. Nach 14-18 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 18-22 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie kleinere Insekten und pflanzliche Anteile wie Samen oder Beeren. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

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Hausrotschwanz

Lebensraum & Vorkommen: In Europa und asiatischen Gebirgsregionen ist dieser Vogel häufig zu beobachten. Als Zugvogel überwintert der Hausrotschwanz in wärmeren Ländern. Im Garten ist er ein häufiger Gast. Besonders flexibel ist der Hausrotschwanz bei der Wahl des Nistplatzes. Er brütet an Gebäuden, in Felsspalten, alten Baumhöhlen oder auch Holzstapeln. Hausrotschwänzchen nisten in besiedelten Gebieten an den verschiedensten Orten, unabhängig von Störungen oder Lärm. Eine geeignete Nisthilfe für diese Vogelart finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juli brüten Hausrotschwänzchen, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit jeweils durchschnittlich 5 weißen (oder selten leicht hellblau angehauchten) Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 15-17 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Hausrotschwänzchen ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Beeren. Als Wartenjäger lauern sie von erhöhten Plätzen wie großen Steinen oder Zäunen aus ihrer Beute auf und fangen diese mit faszinierender Geschicklichkeit. Naturbelassene Gärten und Wiesen mit insektenanziehenden Pflanzen sind daher von wesentlicher Bedeutung.

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Kernbeißer

Lebensraum & Vorkommen: In weiten Teilen Europas bis hin nach Asien und Afrika ist der Kernbeißer verbreitet. Er gehört in Europa zu den größten Finken. Sein Bestand gilt derzeit nicht als gefährdet. In Mitteleuropa bleibt er als Standvogel ganzjährig im Brutgebiet. In Nord- und Osteuropa lebende Kernbeißer überwintern in Südeuropa. Zum Lebensraum gehören Laub- oder Mischwälder, Dörfer mit ländlichem Charakter, Streuobstwiesen, Gärten oder Parkanlagen mit Baumgruppen. Kernbeißer lassen sich nicht so leicht beobachten, weil sie bei der kleinsten Störung fliehen. Als Freibrüter nisten sie in Astgabeln oder Baumkronen.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juni brüten Kernbeißer, es erfolgt meist eine Brut im Jahr mit jeweils 4-6 weißlichen, dunkel gefleckten Eiern. Nach durchschnittlich 13 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 14 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Kernbeißer ernähren sich hauptsächlich von größeren Sämereien, insbesondere von Obstkernen. Nüsse und Beeren, Knospen im Frühling und Insekten im Sommer ergänzen den Speiseplan. Seinen Namen erhielt der Kernbeißer aufgrund seines kräftigen, markanten Schnabels. Der Aufbau des Schnabels erlaubt es ihm, eine große Kraft von über 700 N auf die Kerne auszuüben. Dennoch kostet die Vögel das Knacken von großen Kernen viel Energie. Wenn Sie Kernbeißer unterstützen möchten, finden Sie das geeignete Futter in unserer Übersicht.

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Kleiber

Lebensraum & Vorkommen: In Europa, Teilen von Afrika und Asien ist diese Vogelart häufig zu beobachten. Kleiber leben hauptsächlich in Rotbuchen- oder Eichenwäldern, halten sich aber auch in Baumhecken und Parkanlagen auf. Alte Laubbäume mit rauer Rinde im Garten erhöhen die Chance, den Vogel zu sehen. Als Standvogel bleibt er ganzjährig reviertreu im Brutgebiet. Kleiber sind Höhlenbrüter und nisten in Baumhöhlen oder auch Felsspalten, deren Öffnung bei Bedarf mit Lehm verkleinert wird. Durch dichter besiedelte Gebiete finden die Tiere immer weniger Nistmöglichkeiten an alten Bäumen. Eine geeignete Nisthilfe für diese Vogelart finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Eine absolute Besonderheit des flinken Kletterers ist seine Fähigkeit, kopfüber an Bäumen herunterzulaufen.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis spätestens Juli brütet der Kleiber, es erfolgt eine Brut im Jahr mit 5-9 weißen, rötlich gefleckten Eiern. Nach 14-18 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 24 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie Insekten und pflanzliche Anteile wie Samen, Nüsse oder Beeren. Um Sämereien aufzuhacken oder größere Insekten zu fressen, werden diese in Spalten von Baumrinden geklemmt und bearbeitet. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

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Kohlmeise

Lebensraum & Vorkommen: In Europa bis hin nach Asien ist diese Vogelart sehr häufig zu beobachten. Kohlmeisen sind so anpassungsfähig, dass man sie in den verschiedensten Lebensräumen findet. Als Standvogel bleibt sie ganzjährig im Brutgebiet. Kohlmeisen sind Höhlenbrüter und nisten vorzugsweise in Baumhöhlen. Durch dichter besiedelte Gebiete finden die Tiere immer weniger Nistmöglichkeiten an alten Bäumen. Eine geeignete Nisthilfe für diese Vogelart finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis spätestens Juli brütet die Kohlmeise, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit jeweils 8-12 weißen, ziegelrot gesprenkelten Eiern. Nach 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 20 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie kleinere Insekten und pflanzliche Anteile wie Samen oder Beeren. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

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Mehlschwalbe

Lebensraum & Vorkommen: Von Europa bis hin nach Asien ist diese Vogelart zu beobachten. Als Koloniebrüter nistet die Mehlschwalbe oft sehr nah an anderen Mehlschwalbennestern. Sie ist ein Zugvogel und überwintert in wärmeren Ländern. Freie Flächen mit niedriger Vegetation sind zur Futtersuche unbedingt erforderlich. Sie nutzt Nischen oder Hohlräume an Felsvorsprüngen, Küstenklippen, Gebäuden, Mauern oder Dachrinnen. Da Schwalbennester an Häusern zunehmend entfernt werden bzw. moderne Gebäude zum Nisten ungeeignet sind, fallen passende Nistmöglichkeiten immer häufiger weg. Mittlerweile gelten Mehlschwalben als gefährdet und stehen auf der roten Liste für bedrohte Tierarten. Anhand unserer Nistkasten-Übersicht finden Sie geeignete Nisthilfen sowie ein Kotbrett als Zubehör, damit Mensch und Schwalbe zufrieden sind.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis September brütet die Mehlschwalbe, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit jeweils 2-5 reinweißen Eiern. Nach 14-16 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 22-32 Tagen fliegen sie aus. Bemerkenswert ist, dass sich die älteren flüggen Jungvögel bei der zweiten Brut an der Fütterung oftmals beteiligen.

Nahrung: Mehlschwalben jagen hauptsächlich kleinere Insekten in der Luft, wie z.B. Fliegen, Mücken, Blattläuse und Wasserinsekten. Es empfiehlt sich u.a. für Vögel generell, einen möglichst naturbelassenen Garten zu halten. Insektenanziehende Pflanzen sind für die Aufzucht der Jungvögel von großer Bedeutung, umso mehr für reine Insektenfresser wie Schwalben oder auch Mauersegler.

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Mönchsgrasmücke

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europas bis nach Afrika kommen Mönchsgrasmücken vor und gelten momentan nicht als gefährdet. Als Teilzieher überwintern viele der Vögel in wärmeren Ländern, während auf Atlantikinseln lebende in ihren Brutgebieten bleiben. Sie halten sich in dichten, schattigen und feuchten Laubwäldern auf sowie in Parkanlagen mit üppiger Vegetation. Naturbelassene Gärten mit beerentragenden Pflanzen, dichterem Efeuwuchs und vielen Büschen ziehen Mönchsgrasmücken an. Meist hört man ihren melodisch klaren Gesang oder den relativ lauten, sich schnell wiederholenden „teck“-Warnruf, bevor man die kleinen Vögel sieht. Als Freibrüter nisten Mönchsgrasmücken in Gebüschen oder bodennah zwischen dichten Pflanzen. Sie bauen sehr lockere Nester, weshalb sich fütternde Elternvögel nie direkt auf dem Nestrand niederlassen. Brütende Mönchsgrasmücken reagieren auf Störungen sehr empfindlich und lassen ihr Nest im Zweifelsfall selbst noch nach der Eiablage endgültig zurück.

Brutdauer & Aufzucht: Meist von Mitte April bis Mitte Mai brüten Mönchsgrasmücken, es erfolgt meist eine Brut im Jahr mit etwa 4-6 Eiern. Die Farbe der Eierschale kann variabel beige, grünlich oder grau sein mit dunklen Flecken. Nach durchschnittlich 11-12 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 12-14 Tagen fliegen sie aus. Interessant ist, dass neben Insekten auch Beeren an die Küken verfüttert werden.

Nahrung: Mönchsgrasmücken ernähren sich von Insekten, in hohem Anteil auch von Beeren, Früchten sowie Blütennektar und anderen Blütenteilen. Wenn die Vögel im Sommer bei uns brüten, können sie unterstützend gefüttert werden. So können die Elterntiere ihren hohen Energiebedarf während der Brutzeit ausgleichen. Welches Vogelfutter sinnvoll ist, finden Sie in unserer Übersicht.

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Rauchschwalbe 

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa, Gebieten in Asien, Afrika und Amerika sowie dem Polarkreis sind Rauchschwalben verbreitet. Sie sind Zugvögel und überwintern in wärmeren Ländern. Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gehören zu ihrem Lebensraum. Als Koloniebrüter nistet die Rauchschwalbe oft sehr nah an anderen Rauchschwalbennestern. Ihre napfförmigen, nach oben halboffenen Nester baut sie in immer seltener werdenden offenen Ställen und Scheunen ländlicher Gebiete. Dieser Vogel ist auf unsere Unterstützung angewiesen. Er wird leider immer seltener und steht auf der roten Liste gefährdeter Tierarten. Anhand unserer Nistkasten-Übersicht können Sie geeignete Nisthilfen finden und einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser talentierten Sänger leisten. Standort für diese Nisthilfe sollte im Inneren von Gebäuden aller Art sein, welche einen ständig freien und sicheren Anflug durch Fenster oder Luken ermöglichen, z.B. Ställe.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis August brütet die Rauchschwalbe, es erfolgen zwei bis drei Bruten im Jahr mit jeweils 4-5 weißen, rotbraun gefleckten Eiern. Nach 14-17 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 20-22 Tagen fliegen sie aus. Bemerkenswert ist, dass sich die älteren flüggen Jungvögel bei der zweiten und möglichen dritten Brut an der Fütterung oftmals beteiligen.

Nahrung: Rauchschwalben jagen hauptsächlich fliegende Insekten aus der Luft im Flug oder picken Blattläuse von den Pflanzen. Dadurch sind sie auf insektenreiche Naturgärten angewiesen.

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Rotkehlchen

Lebensraum & Vorkommen: In Europa, Kleinasien und Nordafrika ist dieser Vogel sehr verbreitet. Man findet das Rotkehlchen oft in der Nähe von Gewässern, in schattig feuchteren Misch-, Laub-und Nadelwäldern, in Parkanlagen und Gärten. Als Teilzieher bleibt ein Teil der Rotkehlchen ganzjährig im Brutgebiet, während die Übrigen in wärmeren Ländern überwintern. Es nistet flexibel an verschiedenen Orten, in Bodenvertiefungen oder bodennah zwischen dichter Vegetation, in Halbhöhlen an Felsen oder Böschungen, Baumhöhlen usw. Auch Nistkästen werden gerne angenommen. Welche Modelle sich für Rotkehlchen eignen, finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juli brütet das Rotkehlchen, es erfolgen zwei Bruten im Jahr mit jeweils 5-7 gelblich, braun gefleckten Eiern. Nach 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 14 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie kleinere Insekten, insbesondere Käfer, Schmetterlingsraupen, Ameisen und Blattläuse. Pflanzliche Anteile von Sträuchern, Samen und Beeren ergänzen den Speiseplan. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

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Singdrossel

Lebensraum & Vorkommen: Die Singdrossel macht ihrem Namen alle Ehre: Sie gilt mit ihrem feinen, melodischen Gesang in der Brutzeit als einer der begabtesten Sänger unter den Singvögeln. In fast ganz Europa ist dieser Vogel verbreitet und sein Bestand aktuell nicht gefährdet. Als Zugvögel überwintern Singdrosseln in wärmeren Ländern; in Mitteleuropa bleiben einige auch in ihrem Brutgebiet. Diese scheuen Tiere leben hauptsächlich in dichten Misch-und Nadelwäldern, besonders bevorzugt werden Fichten. Parkanlangen oder Gärten mit dichter Vegetation, Bäumen und angrenzenden Freiflächen zur Futtersuche können ebenfalls von Singdrosseln besucht werden. Als Freibrüter nisten sie in dichten Büschen, Hecken oder in höheren Bäumen.

Brutdauer & Aufzucht: Von März bis Juli brüten Singdrosseln, es erfolgen meist zwei Bruten im Jahr mit jeweils 3-5 türkisfarbigen Eiern, welche nur stellenweise dunkle Punkte aufweisen. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 14 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Singdrosseln suchen sich ihre Nahrung bodennah in offenen Landschaften. Sie bewegen sich dabei im Wechsel sehr schnell und bleiben immer wieder abrupt stehen. Insekten, kleine Weichtiere und Beeren gehören auf ihren Speiseplan. Typisch für Singdrosseln ist ihre sogenannte Drosselschmiede. So bezeichnet man einen Stein, auf dem das Gehäuse von Bänderschnecken zertrümmert wird, um die Weichteile zu fressen. Eine Drosselschmiede erkennt man an der Ansammlung leerer und zersprungener Schneckenhäuser, da Drosseln diese Stellen regelmäßig nutzen. Während der Brutsaison entsteht ein hoher Energiebedarf für die Elternvögel. Mit welchem geeigneten Vogelfutter Sie auch Singdrosseln im Sommer unterstützen können, zeigt diese Übersicht.

Tipp: Vögel wie u.a. Singdrosseln, welche ihre Nahrung am Boden suchen (siehe Weichfresser), werden für ihre Bedürfnisse geeignetes Vogelfutter bevorzugen, wenn Sie es auf den Boden streuen. Am besten in der Nähe zu angrenzenden Versteckmöglichkeiten wie Hecken oder Gebüschen. Gleichzeitig sollte dieser Futterplatz den Vögeln einen Überblick ermöglichen, damit sich Fressfeinde nicht ungesehen anschleichen können. Empfehlenswert ist es, mit einer kleinen Menge zu beginnen und der tatsächlich gefressenen Menge anzupassen, damit das Futter nicht schimmelt oder anderweitig verunreinigt wird. Schimmel ist absolut tödlich für Wildvögel!

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Sperling (Spatz)

Lebensraum & Vorkommen: In Europa, Asien und Afrika ist diese Vogelart zu beobachten. Als Standvögel bleiben Sperlinge ganzjährig im Brutgebiet. Während der Haussperling in dicht besiedelten Städten lebt, zieht der Feldsperling ländlicher gelegene Dörfer vor. Naturbelassene Obstgärten mit Hecken und Büschen locken Sperlinge an. Als Höhlen- und Nischenbrüter bevorzugen beide Sperlingsarten meist ältere Bauten, welche durch Gebäudeversiegelungen oder Sanierungen als Nistmöglichkeit leider immer öfter wegfallen. Der Bestand sinkt. Als Koloniebrüter bevorzugt der Sperling Nisthilfen, die nah beieinanderliegen. Unserer Nistkasten-Übersicht können Sie geeignete Modelle für Sperlinge entnehmen.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis August brüten Sperlinge, es erfolgen zwei bis drei Bruten im Jahr mit jeweils 4-6 weißen, braun- oder grau gefleckten Eiern. Nach 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 16 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie kleinere Insekten und pflanzliche Anteile wie Knospen, Samen oder Beeren. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

Extra Tipps: Sperlinge bzw. Spatzen baden unglaublich gerne. In näherer Umgebung zum Nistkasten empfehlen wir eine der Vogeltränken aus unserem Sortiment.
Ebenfalls wird sehr gerne ein Sandbad angenommen, was an einem für die Vögel überschaubaren Ort platziert werden sollte (wg. Fressfeinde-Gefahr). Wenn Sie den geselligen Vögeln eine Freude machen wollen, füllen Sie Quarzsand in einen Blumenuntertopf oder eine kleine Mulde im Garten. Eine Abdeckung empfiehlt sich über Nacht, damit andere Tiere den Sand nicht mit ihren Hinterlassenschaften verschmutzen.

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Sumpfmeise (auch Nonnenmeise genannt)

Lebensraum & Vorkommen: Ihren Namen verdankt sie ihrer Vorliebe für feuchte Wälder oder Parkanlagen. In Europa ist diese Vogelart häufig zu beobachten. Hat man alte Bäume im Garten, stehen die Chancen gut, dass Sumpfmeisen vorbeikommen. Als Standvogel bleibt die Meise ganzjährig im Brutgebiet. Sumpfmeisen sind Höhlenbrüter und nisten vor allem in Höhlen alter oder toter Bäume. Leider finden diese Tiere immer weniger Nistplätze an solchen Orten, weshalb Unterstützung durch geeignete Nistmöglichkeiten überaus sinnvoll ist. Dieser Vogelart entsprechende Nisthilfen finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juni brütet die Sumpfmeise, es erfolgt eine Brut im Jahr mit durchschnittlich 7-9 altweißen, rötlich bis bräunlich gefleckten Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 15-20 Tagen fliegen sie aus und die Vogelfamilie lebt teilweise bis zum Herbst zusammen. Das Sumpfmeisenpaar bleibt ein Leben lang eng verbunden.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile wie kleinere Insekten und pflanzliche Anteile wie Samen von Wildkräutern oder Beeren. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

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Tannenmeise

Lebensraum & Vorkommen: In Europa ist diese Vogelart häufig zu beobachten. Generell lebt die Tannenmeise eher in Misch-und Nadelwäldern. Hat man Nadelgehölz wie z.B. Fichten im Garten, stehen die Chancen gut, dass Tannenmeisen vorbeikommen. Als Teilzieher bleibt ein Teil der Meisen ganzjährig im Brutgebiet, während die Übrigen in wärmeren Ländern überwintern. Tannenmeisen sind Höhlenbrüter und nisten in Baumhöhlen, Fels- oder Erdhöhlen sowie in Fels- oder Erdspalten. Eine geeignete Nisthilfe für diese Vogelart finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juni brütet die Tannenmeise, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit jeweils 5-10 weiß, rötlich gepunkteten oder gefleckten Eiern. Nach 14-18 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 21 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Je nach Saison tierische Bestandteile, mit Vorliebe kleinere Schmetterlingsraupen, sowie pflanzliche Anteile, insbesondere Samen verschiedener Nadelbäume (daher stammt ihr Name), z.B. Fichten-und Kiefernsamen oder Beeren. In unserer Vogelfutter Übersicht finden Sie eine Auswahl an hochwertigem Vogelfutter, welches die Tiere zu schätzen wissen.

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Trauerschnäpper

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa bis nach Russland ist dieser Vogel verbreitet und wurde auf der roten Liste als gefährdet eingestuft. Trauerschnäpper leben in Misch- und Laubwäldern (Birken und Eichen) oder Parkanlagen. Obstgärten mit altem Baumbestand locken die Vögel in den Garten. Sie überwintern als Zugvögel in wärmeren Ländern. Trauerschnäpper sind Höhlenbrüter und nisten vorzugsweise in alten Baumhöhlen. Durch dichter besiedelte Gebiete finden die Tiere immer weniger Nistmöglichkeiten an Altholzbeständen. Auch Nistkästen werden angenommen. Welche Modelle sich eignen, finden Sie in unserer Nistkasten-Übersicht. Bitte hängen Sie mehrere Nistkästen auf, wenn Trauerschnäpper einziehen sollen, denn wenn alle Nistkästen belegt sind, wird ein bereits besetzter Kasten ausgeräumt, um das eigene Nest darin zu bauen.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juli brütet der Trauerschnäpper, es erfolgt eine Brut im Jahr mit jeweils 5-8 hellblauen bis grünlichen Eiern. Nach 13 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von 14-18 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Trauerschnäpper ernähren sich hauptsächlich von verschiedenen Fluginsekten sowie Früchten und Beeren. Als Wartenjäger schnappen sie sich von erhöhten Plätzen wie großen Steinen oder Zäunen aus vorbeifliegende Insekten (daher im Namen integriert „Schnäpper“). Im Rüttelflug sammeln sie ihre Beute auch von Wänden oder picken an Baumrinden festgeklammert danach. Naturbelassene Gärten und Wiesen mit insektenanziehenden Pflanzen sind daher von wesentlicher Bedeutung.

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Wacholderdrossel

Lebensraum & Vorkommen: In vielen Teilen Europas bis nach Sibirien kommen Wacholderdrosseln vor und gelten momentan nicht als gefährdet. Sie gehören zu den optisch auffälligsten, farbenreichsten Drosseln. In Nordeuropa lebende Exemplare ziehen nach Süd-und Mitteleuropa, um dort zu überwintern. Deshalb kann man in Deutschland im Spätherbst und Winter Schwärme dieser Wintergäste oft zusammen mit anderen Drosselarten auf Streuobstwiesen beobachten. Wacholderdrosseln leben in lichten Laub-und Mischwäldern mit angrenzenden Freiflächen. Große Gärten oder Parks mit lockerem Baumbestand (zum Nisten) und feuchten, kurzen Wiesen (Nahrungssuche) laden die bunten Drosseln ein. Als Freibrüter bilden Wacholderdrosseln oftmals Brutkolonien in hohen Bäumen oder Sträuchern. Wenn sie sich bei der Brut gestört fühlen, wehren die Tiere den potentiellen Feind mit heftigen Kotattacken ab. Deshalb ist es nicht empfehlenswert, sich in die unmittelbare Nähe einer brütenden Wacholderdrosselkolonie zu begeben.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis Juli brüten Wacholderdrosseln, es erfolgen meist zwei Bruten im Jahr mit 5-6 zart blaugrünen, rötlich gefleckten Eiern. Nach durchschnittlich 14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 14 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Wacholderdrosseln suchen sich ihre Nahrung bodennah in offenen Landschaften. Insekten und kleine Weichtiere gehören im Sommer hauptsächlich auf ihren Speiseplan. Im Herbst und Winter werden vor allem Beeren und Fallobst gefressen. Tatsächlich sind Wacholderbeeren beliebt, was den Vögeln ihren Namen gab. Wacholderdrosseln lieben Äpfel und ungeschwefelte Rosinen im Winter. Welches Vogelfutter Sie den Tieren außerdem zur Verfügung stellen können, zeigt diese Übersicht.

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Wendehals

Lebensraum & Vorkommen: In Europa, Teilen von Großbritannien, Asien, Nordafrika und China ist dieser Vogel verbreitet und sein Bestand ist leider gefährdet. Als Zugvogel überwintert der Wendehals in wärmeren Ländern. Sein Lebensraum sind Landschaften mit lockerem Baumbestand und Grasflächen, lichtere Misch- und Laubwälder, feuchte Uferregionen sowie Parkanlagen. Ein Garten mit alten Obstbäumen könnte diesen seltenen Gast anlocken. Man muss schon sehr genau hinsehen, weil das Gefieder auf Baumrinde fast „unsichtbar“ wirkt. Der Wendehals ist ein Höhlenbrüter, welcher in alten Baumhöhlen nistet. Durch dichter besiedelte Gebiete finden die Vögel immer weniger Nistmöglichkeiten an Altholzbeständen. Auch Nistkästen werden angenommen. Welche Modelle sich dazu eignen, können Sie unserer Nistkasten-Übersicht entnehmen.

Brutdauer & Aufzucht: Von Mai bis August brütet der Wendehals, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit meist 8-10 weißen Eiern. Nach ca. 12-14 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 19-25 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Besonders bevorzugt frisst der Wendehals Ameisen, sowie deren Puppen und Larven oder alternativ Blattläuse, welche an der langen Zunge kleben bleiben. Insofern bewegt er sich oft hüpfend am Boden. Seinen Namen erhielt der Vogel durch auffälliges Wenden und Drehen des Kopfes bei Bedrohung.

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Zaunkönig

Lebensraum & Vorkommen: In ganz Europa, Gebieten in Asien, Afrika und Amerika ist dieser Vogel verbreitet. Derzeit gilt er nicht als bedroht. Je nachdem, in welchem Gebiet der Zaunkönig lebt, ist er ein Teilzieher (überwintert teils in wärmeren Ländern und bleibt teils im Brutgebiet). In Deutschland bleibt er auch den Winter über. Häufig hält sich der Zaunkönig bodennah im Dickicht auf sowie in Gestrüpp, Hecken oder Efeugewächs. Deshalb nistet er auch relativ niedrig, verborgen im (Halb-)Schattenbereich. Möchten Sie den Vogel in Ihren Garten locken, sollte dieser möglichst verwildert belassen werden. Wir empfehlen zur Unterstützung des kleinen Sängers speziell auf seine Bedürfnisse angepasste Nisthilfen, welche Sie in dieser Nistkasten-Übersicht finden. Da typischerweise das Männchen mehrere Nester baut, wovon seine „Zaunkönigin“ eines auswählt, ist es sinnvoll, mehrere dieser Nisthilfen zu platzieren. Im Winter nutzen die Vögel Nistkästen zum Ruhen oder Schlafen.

Brutdauer & Aufzucht: Von April bis Juli brütet der Zaunkönig, es erfolgen ein bis zwei Bruten im Jahr mit jeweils 5-8 mattweißen, rostrot gepunkteten Eiern. Nach 14-18 Tagen Brutdauer schlüpfen die Jungvögel mit einem Gewicht von nur 1,4 Gramm, nach der anschließenden Nestlingszeit von ca. 14 Tagen fliegen sie aus.

Nahrung: Der Zaunkönig ernährt sich ausschließlich von Spinnen, Weberknechten, Motten, Fliegen und Insekten, sowie deren Eiern und Larven. Durch seinen spitzen Schnabel erreicht der Vogel Insekten auch in Ritzen oder Fugen und leistet so einen Beitrag zur „biologischen Schädlingsbekämpfung“.

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